Im Norden der Kreisstadt Lübben, kurz vor der Mündung der Berste in die Hauptspree, wurde das seit 1966 bestehende Wehr Lehnigksberg durch einen Ersatzneubau ersetzt. In nur 16 Monaten Bauzeit entstand ein Komplexbauwerk mit Wehr, Kahnschleuse, Fischaufstiegsanlage und Bedienhaus. Ziel war es, die Region künftig besser vor Spree-Hochwasser zu schützen und gleichzeitig die touristische Nutzung des Spreewalds zu sichern.
Besonderes Ergebnis der landschaftsplanerischen Begleitung ist eine neu angelegte Streuobstwiese auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern. Sie trägt zum Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft im Spreewald bei und stärkt die ökologische Vielfalt.